| | | | Das Museumsgebäude diente zur Isenburger Zeit als Pferdestall und Remise. An der Inneneinrichtung ist dies noch gut zu erkennen. Der Gedenkstein vor dem Museum ist wohl einem auf unnatürliche Weise ums Leben gekommenen Menschen gewidmet. Unter einem gotischen Kielbogendach ist eine Pieta im Relief dargestellt. Darunter steht die Jahreszahl 1517 und der Spruch "Gott gnade deiner Seele, Amen". Auf der unteren Hälfte der Statue ist eine knieende Figur mit Umhang (Mönch, Stifterfigur ?) dargestellt. Obwohl sich einige -allerdings unbewiesene- Legenden um die Figur ranken, kann man immerhin feststellen, dass es ich zweifelsfrei um einen Gedenkstein, ein Wegekreuz o.ä. handelt. In Österreich würde man "Marterl" dazu sagen. Welcher Person die Statue gewidmet ist und ob sie womöglich dem damaligen Bürgermeister von Gelnhausen Hermann Krug galt, wie berichtet wird, ist nach wie vor nicht geklärt. Eine detaillierter Beschreibung über den von Sagen umwobenen Hermekruk liegt im Museum vor. | | | | | | | | | Im Sandstein-Untergeschoß dieses Gebäudes befinden sich noch heute Spuren romanischer Bauweise. Damit ist ein Bauursprung bereits um oder vor 1250 nicht auszuschließen. Folglich dürfte das Heimatmuseum, in seinen Grundmauern, das älteste Gebäude in Langenzenn darstellen. | | | | | | | | | Das Dorfmuseum Langlingen ist ein heimatkundliches Museum. Es wurde 1988 im Kornspeicher vom ehemaligen Grethenhof von der Gemeinde Langlingen eingerichtet. Der Förderkreis Dorfmuseum Langlingen wurde 1989 gegründet. | | | | | | | | | Das Heimatmuseum ist in der Rathausstraße 25 in Lauda, dem Geburtshaus des Reformators der Landwirtschaft Frankens, Dr. Philipp Adam Ulrich, untergebracht. Dort werden liebevoll eingerichtete Zunft- und Handwerksstuben gezeigt. Außerdem werden die Bedeutung des Wein- und Ackerbaus sowie der Eisenbahn für Lauda-Königshofen thematisiert. | | | | | | | | | Museumspädagogisch ausgearbeitete Aktionen und Gespräche für Kindergärten, Schulklassen und Kindergeburtstage verbinden Lernen und Spaß. | | | | | | | | | Ein großes Profil des Dichters am Eingang zum Klosterhof weist auf die Ausstellung zu Leben und Werk Friedrich Hölderlins im Museum der Stadt Lauffen am Neckar hin. | | | | | | | | | Im Ausstellungsraum des Museums werden kulturhistorische, archäologische, künstlerische und literarische Ausstellungen gezeigt, hier finden aber auch Konzerte, Lesungen, Theaterabende und Vorträge statt | | | | | | | | | Im ehemaligen Prioratsgebäude des St. Agnesklosters befindet sich heute das Heimathaus der Stadt Lauingen. Schon aus einem Bericht von 1783 geht hervor, dass die Stadt "allerhand Alterthümer aufbewahret" hatte. Diese sind mit vielen anderen interessanten Fund- und Kunstgegenständen in eine mustergültige Ausstellung zusammengeführt worden | | | | | |